1. Die Ankunft – der Himmel zerbricht

1. Die Ankunft – der Himmel zerbricht

1. Die Ankunft – der Himmel zerbricht

Die Helden erscheinen auf einer breiten, leicht geneigten Geröllfläche. Unter ihren Füßen liegt dunkler, feiner Staub. Einzelne Steine sind scharfkantig, andere wirken rundgeschliffen. In der Ferne erheben sich kahle Bergrücken unter einem vollständig schwarzen Himmel.

Es gibt keine Sterne, keine Wolken und keine erkennbare Lichtquelle. Dennoch sind die Umrisse der Umgebung in einem schwachen grauen Licht sichtbar.

Lass den Spielern wenige Augenblicke, ihre Figuren wahrzunehmen und einander zu suchen. Dann beginnt der Absturz.

Zum Vorlesen:

Der Boden unter euren Füßen ist hart. Dunkler Staub rutscht über eure Stiefel und bleibt wieder liegen. Vor euch verliert sich eine kahle Landschaft aus Geröll, Bergen und tief eingeschnittenen Schluchten.

Über allem liegt ein schwarzer Himmel.

Dann erscheint darin ein heller Riss.

Etwas Großes dreht sich heraus. Holz. Metall. Ein Stück Reling.

Dahinter folgen weitere Trümmer.

Ihr erkennt den Rumpf der Himmelsritt – oder das, was davon übrig ist. Einzelne Abschnitte schlagen weit entfernt zwischen den Bergen ein. Näher bei euch zerbricht ein Mast am Boden. Ein gewaltiges Deckstück rast über den Hang, wirbelt Staub auf und verschwindet halb hinter einer Felskante.

Der Aufprall fährt euch durch die Beine.

Dann hört ihr Menschen schreien.

Die ersten Entscheidungen geschehen sofort:

  • Eine Person liegt wenige Schritte entfernt unter einem Stück Segeltuch.
  • Ein schwerer Beschlag rollt den Hang hinunter auf einen benommenen Matrosen zu.
  • Hinter der Felskante hängen Menschen in einem großen Rumpfstück.
  • Aus der Ferne kommen weitere Einschläge und kurze Hilferufe.

Diese ersten Rettungen sollten unkompliziert sein. Wer sofort handelt, kann jemanden aus dem Weg ziehen, das Segeltuch aufschneiden oder Schutz hinter einem Felsblock suchen. Hier entsteht das Gefühl: Wir können etwas tun. Diese Menschen brauchen uns.

Der Sternenkompass kann kurz reagieren: Seine Nadel dreht sich, stockt und richtet sich schließlich auf einen entfernten Bergrücken. Zunächst bleibt jedoch keine Zeit, dieser Richtung zu folgen.

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